Schlagwort-Archive: schalke

Bolz & Grätsch E010 – Die 90er: What is Bolz? Baby don’t Grätsch me!

Mit neonfarbenen Knicktlichtern am Arm und fetten Plateau-Buffalos an den Füßen, geht es für die beiden DJ-Bobo-Fanboys auf eine Zeitreise in das schrillste und bunteste Jahrzehnt des Fussballs: Die 90er! Es wird über die gute alte Zeit gequatscht, in der Max & Micha als Kinder ihre Liebe zum Gekicke entdeckten und bis heute nie verloren. Die vielen eigenen Anekdoten umarmen den geneigten Hörer mit dem wohligen Gefühl der Nostalgie und erwärmen sein Herz, wie eine dicke Helly-Hansen-Daunenjacke. Rave on!

Für mehr von unserem Podcastprojekt, schaut doch mal auf ww.bolzgraetsch.de vorbei!

Der Sport1 Fantalk vom 9. Mai 2017 – Retalked

 

Es war sicherlich ein kurioser und zeitweise schräger Sport1 Fantalk am 9. Mai 2017. Das Spiel Juventus Turin gegen AS Monaco war fast schon nebensächlich aufgrund des deutlichen 0:2-Auswärtssieges von Turin in Monaco. Daher standen einige andere Themen auf der Tagesordnung. Zum Beweis, dass es „schräg“ war reicht dieses Video, oder?

Eben.

Ich greife heute noch einmal die wichtigsten Themen auf und gebe meinen Senf dazu!

Der BVB in der Krise?

Die Aussagen von Joachim „Aki“ Watzke in einem Zeitungsinterview befeuern aktuell die Gerüchte über ein Zerwürfnis zwischen ihm und seinem Trainer Thomas Tuchel. Zwei Spieltage vor Schluss und mit einem Pokalfinale vor der Brust ein denkbar ungeschickter Zeitpunkt, um Unruhe in die Mannschaft zu bringen. Was können die Gründe sein? Als seriöser Fußballblog beteiligen wir uns selbstverständlich sehr gerne an jeglicher Art der Spekulation. Es ist durchaus denkbar, dass Tuchel im Laufe des Jahres oder kurzfristig ein Angebot von einem anderen Verein erhalten hat (FC Barcelona, Bayern München, FC Arsenal?) und damit nun an die Geschäftsführung herangetreten ist, mit der Bitte um Vertragsauflösung. Dass das Verhältnis der beiden schon Risse hat, wurde immer wieder gemunkelt. Wenn er die Vereinsführung vor vollendete Tatsachen gestellt hat, könnte das einen emotionalen Ausbruch von Aki erklären.

Außerdem stehen auch die Trainings- und Umgangsmethoden von Tuchel und seinem Team in der Kritik. Dort sollen junge Spieler nicht respektvoll behandelt werden oder zwischenzeitlich demütigende Übungen durchführen. Ein Zerwürfnis zwischen Mannschaft und Trainer ist naturgemäß ein Grund, über einen Trainerwechsel nachzudenken.

Die dritte Variante: Watzkes Aussage wird medial überinterpretiert und auch Tuchels ablehnende und sparsame Reaktion zu diesem Thema bedeuten keinen Bruch in der rissigen Beziehung, sondern einfach, dass er nicht darüber reden möchte, weil er sich auf die letzten Spiele konzentriert.

Es bleibt spannend und wird sicherlich noch weiter diskutiert und vor allem spekuliert. Hier noch ein Ausschnitt zur Diskussion:

Der S04 in der Krise!

Was war da los am Wochenende? Alle Teams, die um die Europa-League-Plätze mitspielen, lassen Federn. Schalke hat am Sonntag die Möglichkeit mit einem Sieg gegen Freiburg einen Riesenschritt Richtung Europa zu machen. Was passiert? Mit einem blutleeren, desolaten Auftritt verliert S04 0:2 bei einem gut aufgestellten SC Freiburg. An dieser Stelle sei gesagt, dass ich einer weiteren trockenen Analyse überdrüssig bin, und es mal ganz ruhrpottlerisch auf den Punkt bringe: Wenne in dem Spiel nich ausse Puschen kommst, dann brauchste auch nich nach Europa fahren. Datt hasse dann einfach nich verdient!

Oder kurz gesagt: Datt is scheiße!

Das Marketing versucht alles, um dem Club das Kumpel/Malocher-Image aufzustülpen und die Mannschaft spielt vom Niveau her Unter Tage. Welch Ironie.

Nicht nur Fans, sondern mittlerweile auch Experten sind ratlos. Liegt es an Markus Weinzierl und Christian Heidel? Ist der FC Schalke 04 zu groß für die beiden, wie es Sport1-Experte Peter Neururer vermutet?

Eine Theorie, was mit Vereinen wie Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und FC Schalke 04 los ist, haben wir hier.

Messi oder Ronaldo – Wer ist besser?

Das ist keine Frage für das Familienduell, denn wenn wir 100 Leute fragen, werden 50 Messi sagen und 50 Ronaldo (oder, wie gestern im Sport1 Fantalk, einer wählt Huntelaar).

Diese Abstimmung ist auch am Ende schon die Antwort auf die Frage. Keiner und beide. Womit verdient man es, als Bester betitelt zu werden? Ist es Talent, Spielwitz und Kreativität dann gewinnt Messi. Ist es akribische Arbeit am eigenen Körper, Athletik und Ehrgeiz dann ist es Ronaldo.

Was ich damit sagen will: Es sind zwei grundlegend verschiedene Spielertypen.

Messi hat wesentlich mehr Talent mitbekommen und ist eher ein intuitiver Spieler, der im Zentrum mit seiner Kreativität ein Spiel durch Dribblings, Pässe und Tore entscheiden kann. Er ist in seiner Rolle im Team und seinen Qualitäten breiter aufgestellt.

Ronaldo ist ein Vorzeige-Athlet, der hart an sich und seinem Spiel arbeitet. Er hat sich den Status und seine Qualität durch intensives Training und viel Disziplin erarbeitet. Natürlich ist ein großes Grundtalent vorhanden. Aber die Spiele entscheidet er am Ende mit Schnelligkeit Dynamik und Kraft – Qualitäten, die er sich angeeignet hat.

Wer verdient es mehr? Der mit dem größeren Potential oder der, der mehr dafür tun muss?

Ich behaupte: Hätte Ronaldo um sich herum nicht diese Marke des vermeintlich arroganten, selbstverliebten Schönlings aufgebaut, wäre er in diesem Ranking beim Zuschauer vorne.

So bleibt es der ewige Zweikampf zweier Fußballgiganten. Mit Dybala und Mbappé kratzen in dieser CL-Saison auch schon zwei Nachfolger an die Tür. Am Ende wirst du nur Weltstar, wenn du Saison für Saison dieses Niveau hältst. Wir dürfen gespannt bleiben.

3 Thesen für das schwache Abschneiden deutscher Topclubs

Grundlegend stimmt etwas mit den mutmaßlichen Top-6-Clubs in Deutschland nicht. Schalke 04, Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg sollten nominell alle um Europa und eigentlich sogar um die Champions League mitspielen. Was ist da los?

Ich stelle folgende Thesen auf:

  1. Die Sportdirektoren müssen weg von der individuellen Klasse. Nicht komplett, aber das Hauptaugenmerk sollte auf dem Zusammenstellen einer homogenen Mannschaft liegen. Das bedeutet präzise Auswahl von Spielern und einem passenden Trainer. Schalke, Leverkusen und Wolfsburg haben großartige Fußballspieler, die nicht miteinander harmonieren. Eigentlich Aufgabe des Trainers, aber da kommen wir zur zweiten These.
  2. Es gibt ein Problem in der Mentalität von Profi-Fußballern. Sie bekommen zu früh oder zu sehr das Gefühl vermittelt, den Verein mitgestalten zu können. Zu sehr das Gefühl, der Verein ist abhängig von ihnen. Schlechte Leistungen und Ergebnisse werden auf den Schultern des Trainers geladen, den die Mannschaft gegebenenfalls nicht einmal ernst nimmt. Ein international gestandener Fußballspieler tut sich vielleicht schwer mit einem mittelmäßig erfolgreichen Trainer aus der zweiten Fußballbundesliga.
  3. Die Vereine sind Schuld daran, dass es nur noch ganz wenige große Trainer gibt. Warum? Weil sie verheizt werden. In dieser Saison gab es bereits 11 Trainerwechsel, letzte Saison mit Wechseln am Saisonende 13 Trainerwechsel. Bei einer derartigen Fluktuation kann kein Trainer reifen. Unerfahrene, junge Trainer funktionieren bei Mannschaften mit vielen Perspektivspielern, aber nicht bei Mannschaften, deren Etat und sportliche Führung die Top 5 anstreben. Es sei denn, eine dieser Mannschaften wählt einen personellen Kahlschlag, sortiert alle etablierten, „satten“ Spieler aus und holt hungrige ehrgeizige Spieler.

Bolz & Grätsch E006 – Time To Say Goodbolz & Congrätschulations

Nach der kräftezehrenden Live-Tour durch das raue Ruhrgebiet sind die beiden Podcast-Plappermäuler zwar wieder in heimischen Gefilden angekommen, lassen die Abende aber nochmal Revue passieren. Ansonsten steht diese Episode unter der bleiernen Schwere des Ausscheidens aller deutschen Teams aus dem Europapokal. Leider war es für alle Time To Say Goodbolz. Erfreulich hingegen verlief der Besuch der beiden Verbalwunder beim deutschen FIFA-Finale, das einen überraschenden Gewinner hatte. Congrätschulations! Der Epilog wird dann geprägt von dem absurdesten Trainingsabsagegrund, der jemals in der Kreisliga über die Lippen gebracht wurde. Ernsthaft.

Für mehr von unserem Podcastprojekt, schaut doch mal auf: ww.bolzgraetsch.de vorbei!

Bolz & Grätsch E005 – Live#2 Das Rückspiel mit Jörg Seveneick

Nach einer grundsoliden Leistung im Hinspiel musste sich das launige Laber-Duo im Rückspiel erneut beweisen. Mit einer knappen Führung im Rücken wurde die Ruhrpottrivalität zwischen dem blauen und gelben Teil des Reviers ausgiebig ausdiskutiert. Dabei kam auch die gute alte Kreisliga nicht zu kurz, die in ihrer Einfachheit doch so manche Gemeinsamkeit mit der Beletage des Vereinsfussballs hat. Die Schalker Eurofighter hatten auch nochmal ihren Auftritt und Jörg Seveneick zitierte aus seinem bald erscheinenden Buch. Weltpremiere in unserem Podcast!

Für mehr von unserem Podcastprojekt, schaut doch mal auf: www.bolzgraetsch.de vorbei!

Die Leiden des jungen Draxler

Julian Draxler – Identifikationsfigur, Hoffnungsträger, Megatalent – ist dabei, mit anderen Vereinen zu verhandeln und kurz davor, den FC Schalke 04 zu verlassen.

Warum?

Beginnen wir mit der Vergangenheit: Am 15. Januar 2011 kommt der damals jüngste Schalker Spieler aller Zeiten mit 17 Jahren und 117 Tagen zu seinem Bundesligadebüt. Er wird gegen den HSV in der 83. Minute für Ivan Rakitic eingewechselt. Vier Tage später erhält er seinen Profivertrag bis 2014. Es folgen in kurzen Abständen regelmäßige Einsätze, Tore, Vorlagen, gute Leistungen und eine Vertragsverlängerung.

Im Mai 2013 verlängert er seinen Vertrag bis 2018 und erhält zudem die Rückennummer 10. Diese Vertragsverlängerung war der Anfang vom Ende. Medienwirksam wurde er schon früh als Schalker Jung‘ präsentiert. Einer von hier. Einer, der mit Herz bei der Sache ist. Und da hat einfach jeder Verantwortliche im ihn herum versagt. Innerhalb von 3 Jahren macht man diesen schon von außen zurückhaltend und etwas unsicher wirkenden Jungen zum Hoffnungsträger und lädt die komplette Verantwortung auf seine Schultern. Man fährt sein Konterfei durch Dortmund, um hämisch auf Mario Götze anzuspielen, der zum FC Bayern München gewechselt war. Die Funktionäre und Verantwortlichen, allen voran Schnitzelkönig Clemens T. aus R.-W., haben ihn zur Ikone gemacht. Zu dem Zeitpunkt war er nicht mal 20 Jahre alt.

Ab da war Julian Draxler nur noch ein Schatten dessen, was er 2 Jahre zuvor war. Die Leichtigkeit, die Unbeschwertheit hat er verloren. Er verletzt sich, verliert Bälle, ist kaum noch an Toren beteiligt, geschweige denn, dass er selbst welche schießt. Er wurde durch das Schalker Marketing ausgesaugt und tritt auch entsprechend blutleer auf.

Deswegen ist ein Wechsel zu einem anderen Verein mit anderem Umfeld und neuen Konzepten absolut nachvollziehbar. Dort kann Julian Draxler von vorn anfangen und werden, was sein Potenzial anbietet: Ein Spieler von internationaler Klasse. Diesen Weg haben auch schon andere Spieler des FC Schalke 04 erfolgreich vorgemacht, Mesut Özil und Ivan Rakitic zum Beispiel. Ironischerweise DER Ivan Rakitic, gegen den er bei seinem Bundesligadebüt eingewechselt wurde.

Fazit:

Julian Draxler tut sich und seiner Karriere einen Gefallen, wenn er jetzt Abstand gewinnt und von Schalke wechselt. Es ist eine Win-Win-Situation: Horst Heldt bekommt noch etwas Kleingeld für einen Spieler, der in der aktuellen Situation nicht glücklich geworden wäre. Julian Draxler hat die Chance auf einen Neuanfang und kann beweisen, dass er das Potenzial hat, was alle in ihm sehen.

P.S. Natürlich könnte Juventus Turin auch eine Zwischenstation sein, um danach zum FC Bayern München zu wechseln. Sollen ja auch schon andere Spieler vor ihm so ähnlich gemacht haben.

Die Derby-Niederlage – Ein Fehler des Systems?

Das Revierderby vom 28.02.2015 – möglicherweise eine Wende für beide betroffenen Mannschaften. Während der BVB mit dem vierten Sieg in Folge wieder auf Europapokalplätze hoffen darf, muss sich die Schalker Führungsriege nach 4 Niederlagen in den letzten 5 Spielen erneut hinterfragen.

Ich persönlich rechnete ehrlich gesagt mit einem völlig unspektakulären 0:0. Konsequenter Mauerfussball in Blau-Weiß trifft auf unkreativen und uninspirierten Offensivfußball in Schwarz-Gelb – Gähn.

Ich irrte mich. Am Ende hat Schalke 04 Glück, nicht schon in der ersten Halbzeit 4:0 zurückzuliegen. An dieser Stelle Dank an Timon Wellenreuther und an die Dortmunder Abschlussschwäche. In der zweiten Halbzeit dann zwar konzentriertere Defensive der Schalker, aber durch ein Billiardtor, eine kollektive Schnarchpartie und einen geistigen Aussetzer des sonst starken Wellenreuther endet das Spiel 3:0 für den BVB. Hochverdient und eventuell zu niedrig.

Ich arbeite das ganze Mal etwas auf und befasse mich mit folgenden Schwerpunkten: Gründe für die Niederlage, Reaktion der Fans und schlussendlich Kritik am System. Oder wie man in der Dönerbude seines Vertrauens sagt: Einmal mit Alles und scharf!

Die Gründe für die Niederlage scheinen auf den ersten Blick offensichtlich. 31:3 Torschüsse für die Borussia aus Dortmund, 65% Ballbesitz und einer Passquote von bemerkenswerten 82% gegenüber nur 68% auf Seiten der Gelsenkirchener. Wer sich keine Chancen erarbeitet, kann keine Tore schießen, wer keine Tore schießt, kann nicht gewinnen. An dieser Stelle lieben Gruß an Jörg Wontorra, schreib mir die 6 Schleifen auf den Deckel. Ich zahl dann, wenn ich das nächste Mal im Doppelpass sitze.

Die Fans gehen jetzt in den sozialen Netzwerken (Anonymität ist was Feines) auf die Barrikaden: Blutleer, leidenschaftslos, unwürdig. Das sind noch die nettesten Beschreibungen des Auftrittes. Abgesehen von der Tatsache, dass das bei einem 0:0 oder gar einem 0:1 scheißegal gewesen wäre, weil man sich über die Doofheit der Borussen gefreut hätte, aus 31 Torschüssen kein Tor zu erzielen – Berücksichtigt bei all eurer Emotion die taktische Ausrichtung. Sie ist nicht auf Lauffreudigkeit, Ballbesitz und Pressing ausgelegt. Und gerade Auswärts gehört es fast schon zum guten Ton, auf Konter zu spielen. Darüberhinaus fehlte es an offensiven Aktionen, diese Kombination erzeugt meines Erachtens der Eindruck des mangelnden Kampfes.

Die Offensivschwäche ist meiner Ansicht nach auch das zentrale Problem in der aktuellen Situation. Es ist entweder das falsche System für die Mannschaft, oder die falsche Mannschaft für das System. Grundsätzlich kann man sagen: Die Defensive der Schalker ist durchaus in der Lage, das taktische System effektiv und konsequent zu spielen, wie man schon einige Male, zum Beispiel gegen Real Madrid gesehen hat. Wenn man aber nach vorne keine Gefahr aufbaut, macht man es dem Gegner leicht.

Was gegen den BVB noch dazu fehlte, war Konsequenz und Laufwillen im Zentrum vor der Abwehr. Dadurch hatte der BVB viele Räume und konnte sich damit auch viele Chancen erarbeiten. Das ist der einzige Punkt, an dem ich bereit bin, auch vorbehaltlos von mangelnder Einstellung zu sprechen.

Der Fehler im System ist die Offensivqualität. Es fehlen kreative Spieler im Mittelfeld und explosive oder zumindest schnelle Spieler im Sturm. Farfan und Draxler verletzt, die Sechser kaum kreativ oder spielgestaltend, Boateng und Huntelaar nicht schnell und explosiv genug. Für so ein System ist ein Stürmer wie Huntelaar verheizte Qualität. Man verlängert seinen Vertrag, zahlt ihm eine Wahnsinnssumme und kann ihn nicht gebrauchen? Da muss sich Horst Heldt Kritik gefallen lassen. Entweder in der Wahl seiner Spieler, oder in der Wahl des Trainers.

Mit schnellen, flexiblen Angreifern und mit einem Sechser mit Spielmacherqualität kann Di Matteo Schalke 04 mit diesem System in die CL führen. Ohne Verstärkung werden sie es, wenn überhaupt auf den CL-Quali-Platz retten. Ein Überholen durch den BVB wäre katastrophal, aber nicht unmöglich.

Schlussendlich kam das Derby genau zur rechten Zeit: Noch hat man die Möglichkeit, oben zu bleiben. Auch die Kaderqualität für einen Platz unter den ersten 4 hat man. Die Frage die bleibt ist: Schafft es Di Matteo, ein System zu spielen, was zur Mannschaft passt? Denn auch so etwas macht einen guten Trainer aus.

Fazit: Schalke 04 hat akut Nachholbedarf. Entweder rüstet Heldt in der Offensive nach und schafft somit die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung des Systems. Das wird frühestens in der Sommerpause passieren. Die zweite Möglichkeit: Di Matteo passt seine taktische Ausrichtung an das vorhandene Spielermaterial an. Am Ende befürchte ich jedoch, der FC Schalke 04 wird einfach genau so weitermachen und sich mit Ach und Krach auf den vierten Platz mogeln.