DIASHOW – KW27//2015

Die Vorbereitung hat mittlerweile in allen Clubs begonnen und die Bundesliga bringt sich allerorten in Form. Bei bis zu 40 Grad macht das besonders viel Spaß. Klar.
Neuster medizinischer Erkenntnisse sei Dank, werden die Profis nach ihrem Urlaub erstmal in allen Bereichen des Körpers durchgecheckt. Hier haben wir beispielsweise ein seltenes Foto von Bane und Robin.

Vorbereitungszeit bedeutet natürlich auch immer eine Gelegenheit sich für die kommende Saison zu empfehlen. Manch einer übertreibt dabei aber maßlos, wie der Kicker hier aus Köln eindrucksvoll berichtet.
Kollege Simon Zoller schaltete wohl in den Beast-Mode und netzte in EINEM Trainingsspiel sage und schreibe VIER Mal. Wow, atemberaubend.
Also ich persönlich habe schon mal fünf Dinger im Trainingsspiel gemacht und saß am Sonntag danach 90 Minuten auf der Bank. Und der Kicker hat auch nicht berichtet.

Besonders viel Aufmerksamkeit bekam außerdem Thomas Tuchel bei seinem ersten Training mit dem BVB. Bild.de war das standesgemäß einen Ticker wert und betitelte diesen mit:

tuchel

Dortmund „tuchelt“ also los. Witzig, liebe BILD​. Bekommt jetzt jeder Trainer ein eigenes Verb?
Guardiolat Bayern sich demnächst zum Titel? Schalke breitenreitert auf einer Fehlentscheidung herum? Heckingt Wolfsburg die Verfolger ab? Favren die Gladbacher ein offensives Spiel? Labbadiat der HSV wieder zu viel von besseren Zeiten? Stögert der FC im Werben um einen Spieler? Oder schustert sich Darmstadt die Punkte zu?

Merkt ihr selber, oder?
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Während die Profis schon wieder schwitzen, sind die Amateure noch mit Regeneration beschäftigt. Nach einer harten Saison auf Asche regeneriert man am effektivsten in praller Sonne am mallorquinischen Strand mit zwei Promille. Klingt logisch, ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten für die gute, alte Mannschaftsfahrt am Ende der Saison. Unseren Guide dazu, haben wir ebenfalls diese Woche veröffentlicht. Heutzutage darf aber dabei auch nicht das obligatorische Mannschaftsfoto fehlen. Den Preis für das Beste seiner Art vergeben wir an die Jungs vom SC Michelwinnaden mit ihrem Selfie-Stamm.

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Auch der Transfermarkt stand in dieser Woche nicht still. Ilkay Gündogan sorgte zuletzt mit seiner Verlängerung um ein weiteres Jahr beim BVB für gehörigen Unmut beim schwarz-gelben Anhang, der sich auch auf allen Social-Media-Kanälen niederschlug.

Wir haben uns dazu ebenfalls Gedanken gemacht, sind aber zu einem anderen Schluss gekommen, als die meisten Internet-Hooligans da draußen. Aki Watzke hat bei Vertragsverlängerungen ohnehin seine eigene Meinung und verzichtet auf ein Pokerface:

Überzogene Forderungen spielten auch in diesen Verhandlungen eine Rolle. Sprintmaschine Gervinho vom AS Rom wurde von Al-Jazira, einem Scheich-Club aus Abu Dhabi, umworben. Der Transfer platzte jedoch wegen „obszöner“ Forderungen Gervinhos. Dieser forderte nicht weniger, als einen Privatstrand mit Helikopter.

Dass ein Wechsel zu einem arabischen Scheich-Club mal am Finanziellen scheitert, hätte wohl auch niemand gedacht.

Lukas Podolski hingegen konnte sich mit seinem neuen Club schnell einig werden. Er wechselt zum türkischen Topclub Galatasaray.

Damit sorgte Prinz Peng bei Twitter für Erheiterung:

Auch der große FC Bayern machte diese Woche einen Transfer perfekt.

Zwei Fragen tun sich dabei auf:

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Am vergangenen Dienstang stand das Finale der U21-EM zwischen Schweden und Portugal an. Die deutsche Elf war zuvor bereits an Portugal gescheitert. Unser Fazit findet ihr hier.
Doch die Portugiesen konnten den Titel auch nicht holen. Sie verloren mit 4:3 n.E. gegen Schweden. Für die Schweden schloß sich damit ein ganz besonderer Kreis.

Was war passiert?
In den Quali-Playoffs gelang dem Franzosen Layvin Kurzawa in der 87. Minute des Rückspiels der vermeintliche Siegtreffer, den er mit diesem Salut höhnisch gegenüber den Schweden zelebrierte. Zwei Minuten später allerdings trafen die Schweden und katapultierten sich damit zur EM. Eat this!

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Ein weiteres Turnier erlebte diese Woche sein Finale. Die Copa América ging am Samstag zu Ende und fand mit Chile ihren Sieger, der 4:1 n.E. gegen Argentinien gewann.
Zuvor mussten die Chilenen im Halbfinale Peru aus dem Weg räumen. Dass das schmerzhaft sein kann, wenn Carlos „Collateral Damage“ Zambrano auf der anderen Seite mitspielt, zeigt diese Szene:

Wer die Zweikämpfe mit Zambrano ausgehalten hat, holt auch verdient den Titel. Nur einer, der geht mal wieder leer aus:

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Zum Schluss noch das wohl schönste und ehrlichste Zitat, was je über die Lippen eines Fussballers kam. Der Weltarjen sagte in der aktuellen 11Freunde-Ausgabe folgendes:

Wussten wir’s doch!

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