#13 – Der große Mannschaftsfahrtsguide

In dieser Serie stehen die abertausenden Amateurkicker im Mittelpunkt. Wir erklären die Faszination Kreisliga und warum es sich immer wieder lohnt die Knochen für den Verein hinzuhalten. An jedem verdammten Sonntag.
Da die Sommerpause gerade allenorts ausgelebt wird, bringen wir euch heute mal einen Guide zum Thema Mannschaftsfahrt und analysieren für euch die gängigsten Ziele. Damit ihr zukünftig den passendsten Ort auswählen könnt!

 

Der Klassiker – Mallorca
(alternativ: Lloret de Mar, Cala Ratjada)

Wetter:
Wettertechnisch braucht man sich beim großen Klassiker unter den Mannschaftsfahrtszielen wenig Gedanken zu machen. Zum Ende der Saison in den Monaten Mai/Juni brät die Sonne über der Balearen-Insel im Mittelmeer normalerweise jeden geschundenen Kreisligakadaver problemlos auf „well done“. Das ist auf der einen Seite durchaus angenehm, doch es kann sich auch negativ auswirken. Ein euphorischer Riesenschluck aus der Bierbong kurz nach Ankunft am Strand wird bei 38 Grad in der prallen Sonne nicht unbedingt einfacher zu verarbeiten für Kreislauf und Leber.
Da man außerdem im leicht angeheiterten Kopf normalerweise wenig Zeit für Unwichtiges, wie Sonnencreme hat, bedankt sich die Haut nach dem ersten Tag mit einem feuerroten Salut an die gleichfarbigen Freunde mit den Scherenhänden im Meer.

Budget:
Das Budget wird hier nicht allzu knapp angesetzt. Man könnte schon fast „üppig“ sagen. Denn mit Flug, Transfer und Hotel, sowie Taschengeld für Getränke und Essen kommt eine Summe zusammen, die sich nicht alle mal eben aus den Rippen schneiden können.
Pro-Tipp: Schon zu Beginn der Saison ein Sparkonto einrichten, dann kann auch jeder finanzschwache A-Jugendliche die nötigen Groschen zusammensparen, um mit den großen Jungs am Ende der Spielzeit loszuziehen.

Versorgung:
Größtenteils fremdbestimmt. Je nach Hotel und Art der Buchung nimmt man natürlich in erster Linie das All-Inclusive-Angebot der Hotelbar in Anspruch. „All you can drink“ wird bei einer Truppe mit stahlharten Lebern natürlich als Aufforderung wahrgenommen. Am Strand werden dann im Normalfall erstmal die Jüngsten mit einem Teil der Mannschaftskasse in den nächstgelegenen Supermarkt geschickt, um dort eine warme Palette landestypisches San Miguel oder Estrella zu holen. Man will ja der örtlichen Kultur Genüge tun. Schmeckt natürlich furchtbar, in der positiven Stimmung des Moments jedoch meint man hier gerade ein hervorragend passendes Schlückchen Cerveza zu sich zu nehmen. Prost und Arriba Andale!
Abends in den Discotheken wird dann vermehrt auf Cocktails und Longdrinks umgestiegen, da Bier sich bereits in allen Poren des Körpers befindet und den Alkoholpegel nicht mehr anheben kann.
Gegessen wird nur, was schnell fertig ist. Pizza auf die Faust, Döner to go oder einen vertrauten Cheeseburger im großen gelben M sind die gängigsten Varianten.

Sportliche Aktivitäten:
Grundsätzlich eher eingeschränkt. Die oftmals im Preis mit inbegriffene Nutzung der Fitnessräume oder Tenniscourts des Hotels hat wohl noch nie auch nur eine Kreisligamannschaft von innen gesehen. Daher beschränkt sich die tägliche Bewegung auf wildes Umherkicken eines halb aufgepumpten Volleyballs oder wahlweise ein bis zehn Runden Flunkyball. Letzteres ist zwar keine offiziell anerkannte Sportart, man bewegt sich dabei aber mehr, als beim Rumlümmeln auf einer Liege.

Ausgehmöglichkeiten:
Zahlreich. Von der berühmten Promenade in El Arenal mit der „goldenen Meile“ vom Ballermann 1 bis 15, über die legendäre Schinkenstraße mit dem Bierkönig, bis hin zu den großen Namen mit Oberbayern, RIU Palace und Megapark. Beim großen „who is who“ der Feierszene auf den Balearen findet man auf Mallorca alles, was das Herz begehrt.

Flirtfaktor:
Hoch. Ganz ganz hoch. Einst sang der berühmte deutsche Dichter und Philosoph Peter Wackel bereits: „Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr“. Nach diesem Motto leben die meisten auch ihre wohlverdienten Tage im siebzehnten Bundesland der Deutschen. Mit einem soliden Alkoholpegel und bei der vertrauten Stimme von Helene aus den Boxen der Großraumdiscothek hat auch der schüchternste Mitläufer die Courage eine holde Maid um einen Tanz zu bitten. Vorausgesetzt, dass alle Körperfunktionen noch planmäßig arbeiten, ist dann auch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch etwas mehr drin. Hoffentlich dann aber nicht schutzlos.

Die kleine Lösung – Holland

Wetter:
Da sind wir schon an einem der kritischeren Punkte des Ziels Holland. Unser Nachbarland ist ja für so einige nette Exporte, wie Heineken, Käse oder Sylvie van der Vaart bekannt. Für eines jedoch überhaupt nicht: Gutes Wetter. Hier kann man sich leicht an unserem Klima orientieren. Klar, man kann Glück haben und eins der wenigen sonnigen Wochenenden erwischen. Man kann aber auch Pech haben und aus dem Bungalow in einen vom Regen matschig gewordenen Garten gucken. Hier ist also ganz klar von einem Risikofaktor auszugehen.

Budget:
Das Budget hält sich bei einer Fahrt in die Niederlande im Rahmen. Die Anreise geschieht mit eigenem PKW, vor Ort werden oft mehrere Hütten in einer Bungalowanlage, wie Center Parcs gemietet. Hier kann also das freigewordene Budget bedenkenlos in den Alkoholeinkauf umgeschichtet werden.

Versorgung:
Das ist hier weitestgehend in Eigenregie organisiert. In den bekannten Bungalowparks gilt grundsätzlich die Selbstversorgung. Daher müssen die nötigen Lebensmittel von zu Hause mitgebracht werden. Dass der angemietete Sprinter dann zu 80% mit Bierkästen und Schnapsflaschen gefüllt ist, liegt in der Natur der Sache. Die übrigen 20% entfallen dann auf Grillfleisch und im besten Fall auch der ein oder anderen Rolle Toilettenpapier. Andernfalls ergeben sich spätestens am ersten Morgen Probleme.
Bei der Wahl der Getränke wird auf Bewährtes von Daheim gesetzt. Die Biermarke, die die ganze Saison über getrunken wurde, darf auch auf der Tour nicht fehlen. Beim Hochprozentigen werden dann die gängigen Klassiker, wie Jägermeister, Osbourne oder Rum gewählt, um einen Durchschnittswert der Geschmäcker zu bedienen. Für den Hunger zwischendurch, glüht der Grill den ganzen Tag vor sich hin. Da eine Ernährung bestehend aus Bier und Fleisch zu einseitig ist, hat man meist noch einen guten Eimer Kartoffelsalat dabei. Für das schlechte Gewissen.

Sportliche Aktivitäten:
Die sind hier etwas ausgeprägter. Meistens gibt es einen anliegenden Bolzplatz, auf dem dann eine ebenfalls angereiste Fussballmannschaft zum ultimativen „Wer kann besoffen besser Fussballspielen“-Wettkampf herausgefordert werden. Dass die anfängliche Kumpelhaftigkeit später in Aggressivität umschlägt, ist nicht ausgeschlossen. Desweiteren bieten sich in Ermangelung von Motivation für echten Sport beliebte Trinkspiele mit mehr oder weniger vorhandenen sportlichen Elementen im eigenen Garten hinter dem Bungalow an. Auch hier ist wieder Flunkyball möglich, es bieten sich aber auch an: Beer Pong, Plumpssack oder Bierpendeln.

Ausgehmöglichkeiten:
Nicht viele. Je nach dem wo es einen in den Niederlanden hin verschlagen hat, befinden sich bestenfalls einige Bars und Kneipen im nächstgelegenen Stadtkern. Dort kann man zwar mal vorbeischauen, doch meistens zieht es einen immer wieder dorthin, wo das Bier kostenlos ist.

Flirtfaktor:
Beinahe nicht vorhanden. Da die Ausgehmöglichkeiten stark begrenzt sind, wird auch der Flirtfaktor klein gehalten. Mit zehn Mann das einzige halbwegs annehmbare weibliche Wesen in einer anliegenden Dorfdisco zu bezirzen ist genauso unbefriedigend, wie oberkörperfrei, mit einem Bier in der einen und einer Schale Discounter-Kartoffelsalat vom Grillen in der anderen Hand die benachbarte U19-Frauenvolleyballmannschaft lallend zu fragen, ob sie nicht auf eine unverbindliche Runde Strippoker rüberkommen wollen.

Die Ü30-Fraktion – Sauerland Stern
(alternativ: Dorf Münsterland)

Wetter:
Die Wetterfrage lässt sich hier getrost vollkommen außen vor lassen. Ob es draußen stürmt, schneit oder die Sonne scheint, spielt keine Rolle, wenn man ohnehin nur zwischen Hotelzimmer und den großen Diskothekensälen pendelt.

Budget:
Die Anreise gestaltet sich auch hier eher kostengünstig. Entweder man organisiert sich auch hier in Privat-PKWs oder man greift auf Reisebusse bzw. die Deutsche Bahn zurück. Vor Ort sind die Getränkepreise allerdings mehr als happig. Kombiniert mit den ebenfalls zu entrichtenden Übernachtungskosten wird die eher günstigere Anreise wieder ausgeglichen.

Versorgung:
Bei Anreise mit dem Bus oder der Bahn darf natürlich während der Fahrt schon mit selbst beschafften Getränken ordentlich vorgeglüht werden. Besonders beliebt: Klopfer und Dosenbier. Ist nämlich am leichtesten fachgerecht unter den Sitzen zu verstauen, wenn man ankommt. Die Grundlage zum Alkoholgenuss wird mit Mettbrötchen gebildet, die unter den Zwiebelbergen nur schwer als solche erkennbar sind. Manch einer übernimmt sich bereits auf der Hinfahrt dermaßen, dass er bis zum Abend erstmal ausnüchtern muss, um weiteren Alkohol aufnehmen zu können. Die schwierigen Hindernisse, mit denen ein Partytourist fertig werden muss.
Im Sauerland Stern selber ist Halbpension. Heißt: Katerfrühstück und Grundlage fürs Feiern dort, Alkoholversorgung und Mittagessen in den umliegenden Brauhäusern. Dort gibt es selbstverständlich einen zünftigen Teller Erbsensuppe mit Mettwurst. Man möchte schließlich der Leber zwischen den sechs Maß Bier keine Zeit zum Ausruhen geben.

Sportliche Aktivitäten:
Außer dem Anheben des Bierglases: Fehlanzeige.

Ausgehmöglichkeiten:
Die sind hier im vorhinein klar definiert. Die Partyhütten laden zu Ballermannatmosphäre unter dem jenseits der 30 befindlichen Publikum ein. Hier wird viel geschunkelt und ein heißer Foxtrott auf die Tanzfläche gelegt.  Was man zu Hause wegen einschränkender Faktoren, wie Ehefrau, Kinder oder Abbezahlung eines Kredits nicht mehr ausleben kann, wird hier volle Lotte rausgelassen. Daher fühlt sich die U30-Fraktion dort auch meist ziemlich fehl am Platz. Fremdscham muss dann mit Alkohol betäubt werden.

Flirtfaktor:
Verdammt hoch. Nicht umsonst ist die Partyszene in und um Willingen berühmt berüchtigt für ihre Offenherzigkeit. Ab einem gewissen Alter nehmen die Eitelkeiten beim Flirten erfahrungsgemäß ab. Das macht die Sache etwas einfacher. Nachdem einer Dame etwas Honig um den Mund geschmiert wurde, kann es schneller aufs Hotelzimmer gehen, als ein angeschickerter Kegelclub auf „Zicke Zacke“ ein donnerndes „Hoi Hoi Hoi“ antworten kann. Legenden zufolge sind in der berühmten Hütte von Siggi schon mehr Ehen zu Bruch gegangen, als sonstwo. Und das beruht schließlich auf keinesfalls empirischen Erhebungen!

Der Trend – Goldstrand

Wetter:
Ähnlich beständig, wie auf Mallorca. Die Touristenstadt im östlichen Teil Bulgariens am Schwarzen Meer wird in den Sommermonaten reichlich von der Sonne geküsst. Wenn man hier den zweiten Tag nicht in der Horizontalen verbringen möchte, weil der Sonnenbrand bei jeder Bewegung schmerzt, sollte man unbedingt etwas Sonnencreme an die Haut lassen. Schließlich ist eine typisch englische Hautfarbe bei den Frauen gar nicht mal so angesagt, wie man denkt.

Budget:
Auch hier, ähnlich wie beim Malle-Trip: eher kostenintensiv. Jedoch günstiger, als das „Original“ in Spanien. Wenn man keine zehnstündige Tortur in einem stickigen Reisebus mit nur einer Toilette verbringen will, lässt man sich lieber fliegen. Und das kostet. Vor Ort sind die Preise dann aber verträglicher.

Versorgung:
Je nach Hotelbuchung mit Beanspruchung der täglichen Happy Hour in der Hotelbar. Da wird dem Barkeeper auch mal die Uhr vor die Nase gehalten und wenn der Zeiger rum ist „JETZT“ gebrüllt.
Am Strand gibt es das landestypische Zagorka. Weder weiß irgendwer, wie man das ausspricht, noch kann man genau sagen, ob das geschmacklich nun eher in Richtung Paderborner oder Faxe von der Tankstelle geht. Spielt dann aber keine Rolle, hauptsache es dreht sich. In den Clubs nahe des Strandes wird man zunächst mal von den spottbilligen Longdrink- und Cocktailpreisen umgehauen und meint bereits im Paradies angekommen zu sein. Doch Obacht! Hier sollte man dem Barkeeper besser genauer auf die Finger schauen, denn nicht selten wird hier gepanscht. Im Zweifelsfall lieber die Finger davon lassen, wenn man nicht demnächst mit seiner Horrorstory bei Taff auf Pro7 auftauchen will.
Bei den Mahlzeiten gilt auch hier die Faustregel: Lieber fettig, als flüssig.

Sportliche Aktivitäten:
Der Strand bietet Platz für vorgetäuschte Fussballfähigkeiten, um die Mädels zu beeindrucken. Dass dabei der Ball meist nicht länger als drei Mal hochgehalten werden kann und dann auf den Handtüchern anderer Strandbesucher landet, kann vernachlässigt werden. Man ist ja schließlich im Urlaub. Also lieber auf die Stärken konzentrieren und die umherstehenden Damen mit einem flotten Trinkspiel von der Trinkfestigkeit überzeugen. Denn darauf stehen die Frauen ja!

Ausgehmöglichkeiten:
In den klassischen Großraumdiskotheken mit feinster Musikauswahl irgendwo zwischen 90er-Eurodance und aktuellen Charthits fühlt man sich dann wieder wie zu Hause. Ein besonderes Special findet man in den Clubs am Goldstrand regelmäßig: Die Schaumparty. Das hat nichts mit Schaumwein zu tun, sondern bedeutet tatsächlich, dass die Tanzfläche mit Schaum geflutet wird. Weder will man genau wissen mit welchen chemischen Stoffen dieser Schaum hergestellt wurde, noch ist es daraufhin ein schöner Anblick, wenn die Hälfte aller männlichen Besucher oberkörperfrei und nass weiter tanzt.

Flirtfaktor:
Auch hier absolut vertretbar. Aufgeheizt vom zehnstündigem Sonnenbad am Goldstrand, sind die Damen abends in der Disco bereit ein knapperes Outfit zu präsentieren. Hier kommt dann einer der Vorteile des Schaums zum Tragen: Wet-T-Shirt.
Bleibt festzuhalten: Wer sich auch hier nicht allzu unbeholfen anstellt, hat gute Chancen auf ein kleines Techtelmechtel.

Das Freudenhaus – St. Pauli

Wetter:
Spielt auf St. Pauli auch eher eine untergeordnete Rolle. Schließlich möchte man sich ja hauptsächlich in den zahlreichen Kneipen des Kultstadtteils von Hamburg bewegen. Eine Hafenrundfahrt zum Ausnüchtern am nächsten Morgen geht zur Not auch im Regen, sind ja zumindest überdacht die Boote. Außerdem ist Hamburg ohne Regen auch einfach nicht authentisch!

Budget:
Das kommt ganz darauf an, was man sich so vornimmt. Ist man kein Fan vom Rotlichtviertel, dann geht die Fahrt auch mit kleinerem Geldbeutel durch. Anreise geht auch hier wieder mit Auto, Zug oder Bus. Je nach dem von wo aus in Deutschland man anreist. Günstiges Hostel wird gemietet und obendrauf kommt Taschengeld für Getränke und Essen.
Ist man jedoch ungebunden und kann den netten Damen am Straßenrand nur schwer einen Wunsch ausschlagen, kann der Trip etwas kostspieliger werden.

Versorgung:
Die Hinfahrt wird ähnlich wie nach Willingen gestaltet. Rucksäcke voll mit Dosenbier, belegte Schnittchen und improvisierte Fangesänge prägen die Fahrt. Vor Ort wird sich ganz klassisch von Kneipe zu Kneipe gehangelt. Auf der Reeperbahn trinkt man dann passenderweise ein gutes Astra aus der Flasche vom Kiosk to go und testet den eigenen „Marktwert“ bei den Bordsteinschwalben. Enttäuschung? Ausgeschlossen!
Als Katerfrühstück darf natürlich ein fettiges Fischbrötchen im Hamburger Hafen nicht fehlen.

Sportliche Aktivitäten:
Am nächsten Morgen versuchen nicht zu sterben. Das ist sportlich genug.

Ausgehmöglichkeiten:
Ü-BER-ALL. An jeder Ecke auf St. Pauli ist auch Platz für eine Eckkneipe. Es bietet sich also eine Kneipentour an, die sich gewaschen hat. In jedem Laden ein, zwei Bier und weiter geht es! Eine schnelle Nummer lässt sich aber nicht nur an den Tresen schieben. Bei Interesse ist die berühmt, berüchtigte Herbertstraße nicht weit. In einer Parallelwelt der Gesellschaft kann man hier für ein paar Scheine die eigene Lust befriedigen lassen. Besonders praktisch: Die Damen sind betrunkenes Eventpublikum gewohnt. Wenn man also seinen Mageninhalt noch bei sich behalten kann, steht der schnellen Nummer nichts im Wege.

Flirtfaktor:
Flirten mit Nutten kann man nicht so ganz als echtes Flirten durchgehen lassen. Das ist so wie, wenn der Autohändler beim Verkaufsgespräch dein Auto lobt: Eigene Interessen und so.
Nichtsdestotrotz gibt es auf der Reeperbahn aber auch genügend weibliches Feierpublikum ohne Bezug zum Rotlichtviertel. Bei einem freundschaftlichen Korn in der Ecke der Kneipe kann man die gegenseitigen Interessen dann durchaus adäquat austauschen.

 

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2 Kommentare zu “#13 – Der große Mannschaftsfahrtsguide”

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