DIASHOW – KW26//2015

Wir schreiben den 28. Juni des Jahres 2015. Dieses Datum bekommt einen ganz besonderen Platz in der Ruhmeshalle von DIAGO, die noch den ein oder anderen Zentimeter Platz hat. Denn am heutigen Tag geht unsere neue, wöchentlich erscheinende Reihe DIASHOW an den Start. Hier werden wir ab jetzt für euch jede Woche die abgelaufenen sieben Tage zusammenfassen und ein mundgerechtes Round-Up zu allem was auf dem Fussballplaneten passiert geben. To go, versteht sich. Lehnt euch also zurück, denn ab jetzt könnt ihr problemlos bei allem mitreden, über das die coolen Kids immer so reden.

Und ab die wilde Fahrt!

Momentan befinden sich bekanntermaßen die meisten Profis noch im selbstverständlich wohlverdienten Erholungsurlaub. Da darf natürlich der obligatorische „Ich-mache-an-einem-der-angesagtesten-und-teuersten-Orte-der-Welt-Urlaub-einfach-so“-Post in allen sozialen Netzwerken nicht fehlen. Interessant ist neben dem Ort, aber auch die Begleitung. Meistens ist diese weiblich, unverschämt gut aussehend und beruflich offiziell Model, Designer, Moderatorin und Sängerin in Personalunion. Inoffiziell dann eher so „Keine Ahnung, warum die prominent ist“. Manchmal trifft man die Profis aber auch im Rudel an. In diesem Fall sogar ein besonderes Rudel. Das, wir nennen es mal, „literarische Trio“ um Hakan Calhanoglu, Marko Arnautovic und Gökhan Töre war gemeinsam unterwegs und hielt dies prompt bei Facebook fest. Funfact: Töre bedrohte Calhanoglu unlängst mit einer Waffe, woraufhin er sich in der Folge traumatisiert zeigte. Aber hey, was kümmert mich deine Waffengewalt von gestern!

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Auch die Amateurkicker der Republik befinden sich aktuell größtenteils im Urlaub. Da wird es nach dem letzten Spieltag Zeit sich in Schale zu schmeißen für die anstehende Saisonabschlusstour. Den Preis für das mit Abstand kreativste und oldschooligste Mannschaftsfoto verleihen wir hiermit feierlich an den TSV Grötzingen 05!

Eins noch: Die 70er haben angerufen und wollen den Style zurück.
Jetzt ist aber gut.

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Lieblingsziel für die Mannschaftsfahrt aller Kreisligakicker ist selbstredend Mallorca. Dort wird dann ein paar Tage nach dem Motto „Scheiß drauf, Malle ist nur einmal im Jahr“ gelebt. Doch es gibt einen, dem reicht das nicht.

Die Rede ist von Schalke-Jungkeeper Timon Wellenreuther. Er dachte sich wohl „Scheiß drauf, Malle ist für mich jetzt das GANZE Jahr!“ und ließ sich vom S04 an den ortsansässigen RCD Mallorca ausleihen. Kein ganz schlechter Arbeitsort für einen 19-Jährigen. Allerdings wird beim spanischen Zweitligaclub im Gegensatz zu einem Kreisligaclub Übermüdung und eine Fahne am Spieltag eher weniger geduldet.

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Ob die Kernkompetenz von Mario Götze nun Fussballspielen oder doch Social Media ist, müssen andere klären. Bei Letzterem macht ihm auf jeden Fall keiner etwas vor. Am Montag postete ein aufgebrachter FIFA-Spieler ein Foto seines zerstörten Controllers an die Facebook-Pinnwand des FC Bayern. Dort gab er zu verstehen, dass er mit Götze im Spiel einen entscheidenden Elfmeter verschossen hätte und er daraufhin das gute Stück zerdepperte. Er gab Götze dafür die Schuld und neben einer Standpauke seiner Mama zum Thema „Wertschätzung von materiellen Dingen“ mit dem Arbeitstitel „Das hat auch Geld gekostet“, gab es eine Reaktion bei Facebook von Golden Götze himself. Er bot dem Zocker mit einem spaßigen Text an den Controller in einem kleinen Fanpaket zu ersetzen.

Den Social-Media-Elfer hat er auf jeden Fall verwandelt. Nice move, Mario!

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Die weibliche Delegation des DFB kämpft derzeit weiter um Gleichstellung und will deshalb den WM-Titel in Kanada gewinnen. Das läuft bislang auch gar nicht so verkehrt, das Halbfinale ist bereits erreicht. In Sachen „Lockeres Abklatschen und/oder -klopfen“ müssen sie allerdings noch viel lernen. So ließ Torfrau und Kapitänin Nadine Angerer ihre Kollegin Jennifer Cramer ärger im Regen stehen, als Thomas Tuchel den HSV. Manche sagen Cramer würde noch heute darauf warten, dass sie jemand abklopft…

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Teil achtundzwanzig der Reihe „Fussballersatzveranstaltungen bis die Bundesliga endlich wieder los geht“ ist die U21-EM in Tschechien. Dort schafften die Jungs von Horst Hrubesch vergangenen Dienstag durch ein 1:1 gegen den Gastgeber die Quali für das olympische Turnier in Rio 2016.

Bemerkenswert: Das ist nicht nur die erste Teilnahme für Deutschland bei Olympia seit 1988 in Seoul, sondern durch eine Sonderregel dürfen dort in jeder Mannschaft drei Spieler mitspielen, die älter, als 21 sind. Prompt brachten sich also die zurückgetretenen Veteranen Lahm und Mertesacker ins Spiel, die bekanntermaßen wissen, wo im Campo Bahia die Bar ist.

Nach dem überaus blamablen Ausscheiden der U21 im Viertelfinale mit einem donnernden 0:5 gegen Portugal, ebbte die Euphorie allerdings schneller ab, als Horst Hrubesch „Flugkopfball“ sagen kann.

Vorgeführt, Lehrstunde erhalten, Einstellung äußerst fraglich und zu allem Überfluss noch undiszipliniert. Die Kritik war genau so verheerend, wie berechtigt nach der historisch höchsten Pleite einer deutschen U21 aller Zeiten. Aus dem #Kindheitstraum wurde schnell ein #Kindheitstrauma.

Als Ü21-Spieler könnten wir uns aber nach diesem Debakel auch Klose vorstellen, sofern Grande Miro 2016 seinen Kadaver noch über den Platz schleppen kann. Oder Kevin Kuranyi. Oder Martin Max.

Manch einer reagierte nach der Blamage dann etwas gereizt. Wunder Punkt: Getroffen! Das Logo der SportBild scheint nicht ohne Sinn rot zu sein.

Die Kollegen der Schottischen Furche brachten es zum Abschluss perfekt auf den Punkt.

Bleibt also nur das Warten auf die Bundesliga…

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Apropos Bundesliga. Die DFL hat den Spieplan für die kommende Spielzeit am Donnerstag bekanntgegeben. Eröffnen werden die Saison 15/16 Meister FC Bayern und Relegationsmeister HSV.

Keine ganz leichte Aufgabe für die Hanseaten direkt zum Start. Böse Zungen behaupten bereits, dass der HSV nach dem ersten Spieltag bereits wieder die Grillkohle auspacken kann. Denkbar wäre: 18. Platz, Torverhältnis 0:6. Wir lassen das erstmal auf uns zukommen, haben aber schon eine passende musikalische Untermalung für den Trailer von Sky:

Nach dem Motto „Grilling in the Name of Didi“.

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Zum Schluss noch eine etwas überraschende Wende: Der Eigentlich-Noch-FIFA-Chef und Tattergreis Joseph S. Blatter gab am Donnerstag bekannt, dass er gar nicht zurückgetreten sei.

Das S. steht offenbar für senil. Ob er dies nun wirklich ernst gemeint hat oder er sich nur nicht mehr an die letzten Wochen erinnern kann, muss noch geklärt werden. In jedem Fall aber eine weitere traurige Fortsetzung der Ereignisse um den Weltverband unseres geliebten Sports, in der sein Oberhaupt zurücktritt und sich einige Wochen später nicht mehr daran erinnern kann.

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