Hamburg in geheimer Mission

Mit einer ernsten, aber zielstrebigen Ausrichtung kommen die beiden Saisonhefte der Hamburger Vorzeigeclubs daher. Von zwei Missionen ist hier auf dem Titelblatt zu lesen.
Der HSV nennt seine Mission „Neustart“, bei den Freibeutern aus St. Pauli soll es der „Aufstieg“ sein. Beide Ausrichtungen machen aber auch klar, dass man gerne Misserfolge aus der Vergangenheit vergessen machen würde. Der Blick soll sich nach vorne richten. Und das möglichst bindend. Denn mit der aktuellen Lage sind beide Vereine unzufrieden.

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Der HSV will nach einer chaotischen Saison, die fast in einem Desaster namens Abstieg geendet hätte, die Zähler wieder auf Null setzen und in eine bessere Zukunft starten. Dass dieses Unterfangen schwierig wird, weiß man in der Imtech-Arena spätestens nach der herben 0:3-Klatsche gegen Underdog Paderborn. Verlassen möchte man sich offenbar dabei vor allem auf zwei Personen. Zum einen auf den alten und neuen Macher im Sportbereich: Dietmar Beiersdorfer. Zum anderen auf die personifizierte Lebensversicherung in der letzten Saison: Pierre-Michel Lasogga. Während Beiersdorfer mit seinem internationalen Standing versuchen soll namhafte Spieler zum HSV zu locken, wird von Lasogga vor allem eins erwartet: Tore.

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Der Kiezclub würde seinen Blick auch gerne wieder weiter nach oben richten. Nach einer eher enttäuschenden letzten Saison mit Platz acht, will man diesmal wieder konkret um den Aufstieg mitspielen. Das Abenteuer Bundesliga in der Saison 10/11 soll kein einmaliges Erlebnis bleiben. Doch auch im berüchtigten Hamburger Viertel startete man enttäuschend in die ausgerufene Mission. Nach nur vier Punkten aus den ersten vier Spielen musste Greenhorn Vrabec den Trainerstuhl räumen. Verteilen möchte man die Last lieber auf viele Schultern. Der Star im Heft ist eindeutig die Mannschaft.

Was allerdings in beiden Heften auffällt, ist der ausgiebige Blick in die Vergangenheit. Hier werden auffällig stark alte Erfolge besungen. Sollen die Missionen der Hamburger aber von Erfolg gekrönt sein, so muss man den Blick endlich nach vorne richten und alles dafür tun, damit zukünftig wieder neue Erfolge besungen werden können.

Quelle: Hamburger Morgenpost

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